Die Wettermodelle haben es lange vorher prognostiziert, und es ist auch so eingetreten. Pünktlich zum 1. Adventswochenende stellte sich Dauerfrost ein und die erste dünne Schneedecke verzauberte die Bäume. Bemerkenswert ist der frühe Zeitpunkt und vor allem die dicken Minusgrade. Selten war der frühe Wintereinbruch so nachhaltig. Seit dem ersten Schnee am 26.11.10 sind fast 11 Tage vergangen. Heute liegen nach leichtem Tauwetter gestern und heute immernoch 6cm Altschnee.

Seit ca. 1 Stunde schneit es bei 0,4 Grad plus sehr großflockig, Vorboten turbulenter 24 Stunden. Der Vordertaunus liegt inmitten einer starken Luftmassengrenze zwischen dem Norden und Süden Deutschlands. Nördlich lagert immernoch sehr kalte Luft mit Dauerfrost. In Süddeutschland, genau das Gegenteil, warme Mittelmeerluft mit Temperatur bis zu 10 Grad.

Die Prognose inszeniert Folgendes:
In der Nacht zum 08.12.10 soll die Front weiter nach Norden vorankommen. Dies bedeutet, dass starke Niederschläge hier in Regen übergehen werden, spricht starkes Tauwetter einsetzt. Gegen Nachmittag hin soll die Grenze aber wieder bei noch stärkeren Niederschlagssignalen nach Süden weichen und den Taunus wieder auf die "kalte Seite" der Luftmassengrenze (LMG) führen.

Es ist SPANNUNG angesagt. Schnee - Regen - Schnee! Alles ist möglich!

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