Dienstag, 15 November 2016 21:06

Temperaturanomalien extrem

Nach der ersten sehr frühen winterlichen Periode pendelt sich das Novemberwetter wieder normal ein. Wagt man jedoch einen Blick auf die Temperatur-Weltkarte und speziell auf die Abweichungen, traut man seinen Augen nicht!

Viele Gebiete auf der Nordhalbkugel sind viel zu warm. Der Klimawandel lässt grüßen! NORDAMERIKA und besonders die Aktis stechen heraus. 

Allein ein riesiges Kaltluftreservoir in SIBIRIEN "hält dagegen". Dieses starken Gegensätze sind das Potenzial für interessante Wetterentwicklungenin diesem Winter, wie z.B. ein möglicher Polarwirbelsplitt ,. 

Es bleibt spannend und vielleicht bis bald ...

Dienstag, 12 Januar 2016 16:48

Rückblick: die Monate des Jahres 2015

"Deutlich zu trocken und deutlich zu warm"

So zeigt sich das Gesamtjahr 2015.

Mittwoch, 23 Dezember 2015 07:47

Dezember setzt neue Maßstäbe

Der bisherige Monatsmittelwertrekord aus 2012 mit 5,5 Grad wird durch 2015er Rekord "pulverisiert". Aktuell am 23.12. liegt die Durchschnittstemperatur bei 7,4 Grad. Das sind sechs Grad höher als im Durchschnitt. Für die letzten Tage des Jahres ist auch kein Ende der andauernden Süd-West-Wetterlage in Sicht.

Auch ein Blick auf die das Gesamtjahr 2015 zeigt einen ungewöhnlichen Trend der Erwärmung. Es gab keinen Monat der im Mittel zu kalt war, aber sehr viele die deutlich zu warm waren. Das war auch schon 2014 so. Die Grafik zeigt den Trend sehr gut.

Das Jahr 2015 wird jedoch in der Jahrdurchschnittstemperatur nicht 2014 (12,0 Grad!) toppen können. Grund sind die vier Monate Januar bis April. Sie waren im Jahr 2014 deutlichst zu mild ausgefallen.

Mittwoch, 22 April 2015 12:54

Globaler Temperaturanstieg nimmt Fahrt auf

Einhergehend mit den letzten beiden milden Winter in unseren Breiten, verdichten sich die Anzeichen auf eine Beschleunigung der weltweiten Erwärmung zu Land und Wasser.

Besonders markant sind die deutlich zu warmen Wintermonate in ganz Eurasien.

....kam es zu einem heftigen Wintereinbruch mit bis zu 2 Metern Schnee.

Hierzulande ist der November vermutlich der Höhepunkt eines ausgewöhlich warmen Herbstes. Zur Zeit liegt die Mitteltemperatur bei über 8 Grad. Das sind 4 Grad über dem langjährigen Mittel. September und Oktober waren bereits ähnlich zu warm:

September 2014  +2,7K
Oktober 2014  +3,7
November 2014  +4? K

Das Jahr 2014 hat mit großer Wahrscheinlichkeit das wärmste Jahr in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen in Deutschland. Bisher gabe es keine nach einem sehr milden Winter nur positive Monatsabweichungen bei den Temperatur.

 

 

 

Freitag, 01 August 2014 09:17

Vergangener Juli war aussergewöhnlich nass

Im Juli gabe es mit 163mm einen neuen Stationsrekord (Zeitraum 2006-2014). Insgesamt gab es ungewöhnlich viele Starkregenereignisse in diesem Monat, besonders in der Woche vom 05. bis 12. Juli 14:

Dieser hohe Wert kommt auch sehr nah den bisherigen Rekord für Oberursel aus dem Juli 2000 (184mm) heran. 163mm wurden schon mal 1987 im Juli erreicht. Somit liegt der Juli 2014 auf Platz 2.

Trotzdem bleibt festzustellen, dass Oberursel von richtigen unwetterartigen Starkniederschlägen, z.B. größer als 50mm in wenigen Stunden oder gar über 100mm, verschont bleibt!

 

 

 

 

Dienstag, 08 Juli 2014 06:28

Starke Niederschläge

In der vergangen Nacht fielen binnen einer Stunde 28mm Regen. Schwüle Luft führte zum Entstehen eine kleinen Tiefs über Deutschland. Es kommt zu weiteren starken Niederschlägen. Das Tiefdruckgebiet wird auch in den Folgetagen das Wetter in Form von wiederholten Regengüssen begleiten. Die Grafik zeigt die Niederschlagsprognose der Modellläufe. In der Höhe des prognostizierten Niederschlags ein Seltenheit!

Mittwoch, 29 Januar 2014 10:52

Weiter kaum Frost im Vordertaunus

Seit Tagen gibt es in großen Teilen Deutschland Winterwetter mit Schnee und tiefen zweistelligen Minus-Temperaturen. Hier im Vordertaunus reichte es bisher noch nicht mal für Frost. Mit -1,7 Grad wurde bisher im Januar die tiefste Temperatur gemessen. Das ist rekordverdächtig. Den Rekordjanuar von 2007 mit +5,1 Grad Monatsdurchschnittstemperatur werden wir in den letzten drei Tagen nicht mehr toppen können. Aktuell liegen wir bei +4,6 Grad.

Wenigsten liegen im Tanus oberhalb 500Meter bis zu 20cm Schnee. Während es in tiefen Lagen nur zu Nassschneefall oder Schneeregen reichte, fiel er oben durchweg als Schnee. In den letzten Winter war im Gegensatz oft so, dass wenn im Hochtaunus Schnee fiel auch weiter unter oft die gleiche Menge zu verzeichnen war. Interessant auch der Temperaturkontrast gestern, am 28.1.. Auf dem Kleinen Feldberg auf 800Metern Höhe waren es maximal -1 Grad, hier in Oberursel +7,1 Grad. Das sind 8 Grad auf 600 Metern Höhenunterschied.

Wie geht es weiter:

Eventuell gibts in den nächsten Nächsten leichte Fröste. Die Tagestemperaturen werden aber deutlich über der 0-Grad-Marke liegen. Nennenswerte Niederschläge sind nicht in Sicht. Der Februar wird auch nicht winterlich beginnen können...

Samstag, 25 Januar 2014 17:43

Luftmassengrenze über Deutschland

Der Winter ist seit einigen Tagen zumindest in Nord-Ost-Deutschland heimisch geworden. Während es hier im Rhein-Main-Gebiet im Prinzip keinen Frost gibt, schlägt der Winter mit -15 Grad nordöstlich der Elbe richtig zu. Immerhin liegt im Tanus oberhalb 500m Schnee. 9cm auf dem Kleinen Feldberg. In den kommenden 48 Stunden ziehen zwei kleine Tiefdruckgebiete in rascher Folge über Hessen. Danach kühlt es auch  hier weiter ab, so dass der eventuell fallende Schnee sogar liegen bleiben könnte. Oberhalb 400m stehen die Chancen recht gut.

Man mag es angesichts der Winterflaute in Mitteldeutschland kaum glauben, in Kärnten wurde ein See bereits am 11.12.13 für den Eissport freigegeben. Und es wurde hier eine neue Wetterstation in Betrieb genommen:

Quelle: zamg.at

11.12.2013

Weissensee: erstmals Wetterstation direkt am Eis

 
 
 
Weissensee: erstmals Wetterstation direkt am Eis

©ZAMG

Für eine optimale Betreuung des Natureislaufplatzes Weissensee hat die ZAMG eine Wetterstation direkt auf dem zugefrorenen See errichtet. Damit werden auch kleinräumige Temperaturunterschiede erfasst. Am See ist es oft um die fünf Grad kälter als im nur 15 Meter höher gelegenen Ort. Der Weissensee wurde noch nie so früh zum Eislaufen freigegeben wie heuer.

Der Weissensee in Kärnten ist mit rund 6,5 Quadratkilometer die größte beständig zufrierende und präparierte Natureisfläche Europas. Für die Sicherheit der Eisläuferinnen und Eisläufer ist der Eismeister Norbert Jank zuständig: „Das Eis am Westteil des Sees ist derzeit 15 Zentimeter dick und seit Samstag zum Eislaufen geöffnet. Das ist früh wie noch nie. Ich betreue den See seit rund 30 Jahren. Das ist das erste Mal, daß Temperatur, Wind und Schneefall so gut gepasst haben, dass der See schon Anfang Dezember freigegeben wurde."

Neue Wetterstation am Eis zeigt Mikroklima des Sees

Seit dieser Woche steht den Verantwortlichen auch eine Wetterstation direkt auf der Eisfläche zur Verfügung, errichtet von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Paul Rainer, Meteorologe an der ZAMG in Klagenfurt: „Um die Qualität des Eises optimal einschätzen zu können, braucht man sehr lokale Wetter-Informationen, vor allem von Temperatur und Wind. Schon kleine Unterschiede im Standort einer Wetterstation machen hier große Unterschiede. Am Weissensee zum Beispiel sammelt sich am See in den Nächten eine dünne Schicht sehr kalter Luft. Hier ist es oft um die fünf Grad kälter als im nur 15 Meter höher gelegenen Ort."

Für die Stabilität der Wetterstation wurden kleine Holzstücke an Seilen befestigt und durch gebohrte Löcher unter das Eis geschoben. Nach dem Zufrieren der Bohrlöcher ist die Konstruktion so stabil wie „an Land".

Die Wetterstation am Weissensee misst nach international einheitlichen Kriterien Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Windspitzen.

In den nächsten Tagen in Österreich Sonne und Nebel

Das Wetter bringt am Weissensee bis in die nächste Woche hinein viel Sonnenschein, in der Früh für kurze Zeit auch Nebel. Die Temperatur liegt am See zwischen minus fünf Grad in der Früh und plus 1 Grad am Nachmittag.

In den nächsten Tagen scheint überhaupt im Großteil Österreichs die Sonne. In einigen Regionen kann sich allerdings zäher Hochnebel halten, wie stellenweise im Gebiet von Linz über Wien und Eisenstadt bis Graz und Klagenfurt.

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