Der Winter 2011/2012 viel insgesamt zu warm aus. Im Vergleich zu den letzten Jahren konnte kann man einige Unterschiede feststellen:
Es gab im Prinzip genau nur einmal Winterwetter, allerdings nur 2 Wochen, dafür aber am Stück.
Bedeutend war aber, dass es eine in der Intensität heftige Periode vom 29.01. bis 13.02.2012 war.
In dieser Zeit war ganz Deutschland in einen "Eisschrank gesperrt". An 12 Tagen sanken die Temperaturen
nachts unter -10 Grad und an 5 Tagen sogar unter -15°C. Das Monatsmittel des Februars hatte am 13.02. eine Abweichung um 10K
nach untern. Bäche, Seen und Weiher waren teils bis zu 30cm gefroren. Lediglich 2cm Schnee konnten in dieser knochentrockenen Periode die Landschaft schmücken. So kam es auch, dass es diesen Winter keine einzige Periode zum Rodeln für die Kinder gab.

Der Dezember war gegen Anfang und Ende ungewöhlich warm. Mit 4 Grad im Durchschnitt war der Monat knapp 7 Grad wärmer als der "Schnee Dezember" vom Jahr zu vor. Nur 2006 war es noch ein Tick wärmer. Er brachte die langersehnten Niederschläge zurück.
Endlich hatte sich die Großwetterlage auf Westwindwetter umgestellt.
In den Alpen, komplett bis Mitte Dezember schneefrei!, kam endlich der Schnee. Die Niederschläge war so enorm, dass z.B. am Arlberg bis Ende Januar Schneehöhen 5 Metern keine Seltenheit mehr waren. In Oberursel fielen vom 1. Dezember bis 15. Januar rund 300mm Niederschlag meist in flüssiger Form.
Bemerkenswert ist, dass es davor und danach lange Zeit fast überhaupt keinen nennenswerten Niederschlag gab. An 3 Tagen vor Weihnachten gab es
eine maximal 7cm hohe Schneedecke. Verbunden mit dem Westwindwetter gab es sehr viel Wind in diesem Zeitraum.

Im Februar wurde erstmal in der Stationsgeschichte mit -1,5 Grad ein negatives Monatsmittel gemessen. Ein Kältehoch über Nord-Ost-Europa
machte das möglich. Am Ende gab es entsprechend wenig Niederschlag (9mm).

   
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