Montag, 20 Juni 2022

Temperatursturz - extreme Trockenheit geht weiter

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Wiedermal ist Deutschland in den Einfluss von Sahara geraten.

Dabei gab es am Wochenende Höchsttemperaturen von 35,1 und 34,9 Grad.

Theoretisch hätte die Temperatur am Samstag, den 18.6.22 noch höher ausfallen können. Aber der Staub in der Atmosphäre hat das verhindert.

Einen Tag später steht eine Nachmittagtemperatur von 14,9 Grad zu Buche. D.h. es gab einen Temperatursturz von über 20 Grad binnen eines Tages!

Normalerweise gibt es bei diesen Temperaturgegensätzen einhergehend starke Niederschläge bzw. Gewitter. Leider Fehleranzeige!

 

Auf den ersehnten Niederschlag muss weiter gewartet werden. Die Mitte Deutschland hat kräftige Niederschläge an der Luftmassengrenze erhalten, leider aber nur nördlich von Rhein-Main.

Im Juni stehen aktuell nach 20 Tagen nur 5 Liter in den Büchern. Sonst wartet der Juni mit ca. 76 Litern auf.

Damit fehlt der Natur und vor allem den Kleingärntern und Bauern das Nass ungemein.

Es ist markant wie im Vergleich zum letzten Jahr die Regenwolken "einen Bogen" um unsere Region machen. Ein verstärkender Effekt ist auch die nun mittlerweile ausgetrocknete Landmasse in Weiten Teilen Frankreichs und Deutschlands. Dadurch gibt es für Wolkenbildung bzw. Feuchtigkeitsnachschub fast keine Grundlage mehr.

Die Folge ist, dass die Niedschläge einfach immer schwächer werden, je weites sie ins Land ziehen.

 

Anscheinend sind die gängigen Wettermodelle bei der diesjähren Vorhersage nicht mehr in der Lage gute Prognosen zu liefern. Zu oft klaffte eine große Diskrepanz zwischen Vorhersagen 2-3 Tage vorher und den dann verzeichneten Messergebnissen. Meistens in die Richtig "deutlich weniger".

Mal sehen ob sich nun endlich ein sommerliches feucht-warmes Wetter in unseren Breiten durchsetzten kann. Die Modelle deuten es mal wieder an.

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